Filmrezensionen in 500 Zeichen

Frida (2002)

★★★☆☆15.07.2009

Die Hagiographie als genuine Kunstform des trotzkistischen Neochristentums wird in einem bunten Tacoset durch ikonisch-biographistische Metalepsen rekonstruiert, und so freuen wir uns darüber, dass sich das Werk durch die Hand der Protagonistin selbst malt. Ein Historienfilm neckt durch Kostüm und Ausleuchtung in queerer Mission, wenn auch die wundbrändischen Heteronormativitäten tief fliegen: Geht es etwa darum, kleine Mädchen von der theatralischen Sendung des weiblichen Geschlechts zu überzeugen?