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The Man Who Wasn’t There (2001)

★★★★★16.08.2013

Die Ausweitung der Kampfzone lässt die Geworfenheit des modernen Menschen ins Schleudern kommen – in der sexuellen Vergeltung überschießender Handlungsorientierung durch die adrette Coccinata, in doppeldeutig-reinem Aus-der-Linie-Stehen mit Toupet, in der scheinbaren extraterrestrischen Erlösung von den Qualen der Libido. Und doch: Staatsgewalt und Printindustrie drängen zu einer nicht endenwollenden Allegorie auf die Wunden einer Welt, deren Männer noch im Todeskampf mit offenem Munde schweigen.