Filmrezensionen in 500 Zeichen

Milk (2008)

★★★★☆30.06.2009

Wer die Milchfolklore als Eurobanause nicht kennt, wird nicht recht schlau aus einem Film, der nur zwei Charaktere scharfzeichnet, und den dritten in einer bemerkenswerten Klischeepolyphonie (schwuler Latino, oh my) erstarren lässt – die verstörende Handlung ist so unlogisch und konfus wie die zugrundeliegende ungezähmte Historie. Penns Schauspiel interagiert kolossal mit seiner bewegten Lebensgeschichte, und doch wird man das Gefühl nicht los, dass der Semirealismus bizarre Kunsttheorie offenlegt.