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Après mai (2012)

Die wilde Zeit, ★★★☆☆10.06.2013

Die erste halbe Stunde dekliniert das Liebeslied im Wechselbad zwischen Angriff und Flucht mit Originalkennzeichnen durch und gipfelt in einer formidablen Apotheose der engelsgleichen Reservebachmann, vor sündengepfuhlten Salzsäulen warnend und Lenin in mentale Bahnsteigsperren wandelnd. Selbstreferentielle Beschwerden des Wuschelkopfes über die Sinnlosigkeit im Medium können über seine mediokre Kunst nicht hinwegtäuschen. Fehlende Femen, unlustige Unklarheiten vergällen den strudelteigigen Rest.